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Das
Leben im Frauenhaus bringt für die Kinder viele Veränderungen
mit sich.
Sie leben mit vielen fremden Frauen und Kindern zusammen, d.h. Küche,
Wohnzimmer und Spielzimmer sind für alle da. Manchen Mädchen
und Jungen fällt die Trennung vom Vater schwer, trotz allem, was
sie erlebt haben.
Die Veränderungen der häuslichen Umgebung sind nicht die einzigen,
mit denen sie konfrontiert sind. Oft können sie nach dem Umzug
ihre alte Schule und den Kindergarten nicht mehr besuchen. Dadurch verlieren
sie zusätzlich die vertraute Umgebung und auch FreundInnen, denn
Besuche sind im Frauenhaus wegen der Wahrung der Anonymität nicht
immer möglich.
Zum anderen bringt
der Einzug ins Frauenhaus auch positive Veränderungen:
Erfahren eines neuen Lebensraumes
Möglichkeiten
finden, um die Gewalterfahrungen auszudrücken
Erleben
von Sicherheit und Zuverlässigkeit
Gewinn von
neuen FreundInnen und Vertrauenspersonen
Um den Kindern zu
helfen, sich in der Situation zurecht zu finden, bieten Mitarbeiterinnen
sowohl regelmäßige Gruppenaktivitäten als auch Einzelgespräche
an. Für viele Kinder ist es das erste Mal, dass sie über ihre
Gefühle und Ängste sprechen können und damit ernst genommen
werden.
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52 41 / 3 41 00
e-mail:
frauenhaus-gt@t-online.de
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